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Oktober 2018
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ESF der Jugend 2019

Die Thurgauer Meisterschützen der Saison 2018
(Schiessen/Rup) Unter der Leitung von Jakob Windler, Ressortleiter Pistole, und Charly Wirth, RL Gewehr, lud der Thurgauer Kantonalschützenverband am vergangenen Samstag die Schützinnen und Schützen zum Final des Wettbewerbs "Thurgauer Meisterschütze" ein.

Spannende Ausgangslage in allen Kategorien
Bei den Gewehrschützen ist die Spitze dicht beieinander. Im Feld A mit den Sportgewehren liegen zwischen dem ersten und dem achten Qualifikationsplatz nur sieben, in der Kategorie D mit den Ordonnanzgewehren neun Punkte. Gleiches gilt für die Pistolenschützen. Zwischen dem ersten und dem letzten Startplatz beträgt die Differenz auf 25m 21 und auf 50m 14 Punkte. Die Nachwuchsschützinnen und -Schützen mit dem Sturmgewehr 90 bewegen sich in einem etwas grösseren Feld. Zwischen dem ersten und dem achten Qualifikationsrang liegt eine Differenz von 25 Punkten. Mit diesen Vorzeichen waren in allen Finaldurchgängen hochstehende und spannende Wettkämpfe angesagt.

Nachwuchsschützen mit starken Nerven
Dass ein hinterer Qualifikationsrang nicht unbedingt eine Hypothek bedeutet, haben die Schützin Cheyenne Eugster, SG Mauren-Berg, und der Schütze Luca Bosshard, SG Balterswil-Ifwil, bewiesen. Ursprünglich nicht qualifiziert, rutschten beide infolge Abwesenheiten in die Qualifikationsränge. Auf dem 6.Rang gestartet, rollte Luca Bosshard das Feld von hinten auf. Mit einer 99er Mouche als Finalschuss machte er alles klar und setzte sich mit 31 Punkten Vorsprung klar an die Spitze der Rangliste. Damit ist er nach 2014 zum zweiten Mal Meisterschütze in der Kategorie Nachwuchs. Eine solche Steigerung gelang auch Cheyenne Eugster. Sie startete ab dem 7. Qualifikationsrang und kämpfte sich im Final Schuss um Schuss nach vorne. Mit dem 2. Schlussrang machte sie sich an ihrem Geburtstag selbst das schönste Geschenk. Den dritten Platz belegt Nadia Studer, SG Balterswil-Ifwil.

Zweikampf zwischen Vater und Tochter im Feld A
Die Schützinnen und Schützen in der Kategorie A waren insbesondere auf den Wettkampf zwischen Vater Daniel und Tochter Jessica Hollenstein, beide SG Bettwiesen, konzentriert. Mit 464 Punkten aus der Qualifikation lag der Vater drei Punkte und 5 Ränge vor seiner Tochter. Das Vater-Tochter-Duell war sehr brisant. Nach dem 9. Schuss lagen beide mit 1286 Punkten gleichauf. Ein Zusatzschuss musste gemäss Reglement über das Weiterkommen entscheiden. Beide hatten nicht die besten Schüsse: Daniel setzte sich dann aber mit 89 gegen Jessica mit 86 Punkten durch! In der Schlussrangliste finden sich hinter dem Meisterschützen 2018, Benny Götsch, SG Bürglen, und dem zweitplatzierten Stefan Brühlmann, Tälischützen Arbon-Roggwil, Daniel Hollenstein auf Rang drei und seine Tochter auf Rang vier.

Bruderduell im Feld D
Auch in der Kategorie D mit den Ordonnanzgewehren ergab sich eine Besonderheit. Auf Startplatz drei stieg Rino Bilger gegen seinen auf Rang fünf liegenden Bruder Marc Bilger, beide SG Fischingen, in den Wettkampf. Im Finalschiessen tauschten die beiden den Rang. Marc Bilger beendete das Bruderduell auf Rang fünf und sein Bruder Rino Bilger auf Rang sieben. Als Meisterschütze konnte in dieser Kategorie Stefan Hut, SG Bürglen, ausgezeichnet werden. Vor dem letzten Schuss noch mit 14 Punkten in Führung liegend, zeigte der Sieger und nachmalige Meisterschütze beim Finalschuss noch Nerven. Mit 79 wurde sein Schuss gewertet. Da auch sein Verfolger mit dem mit 89 Punkten gewerteten Treffer nicht den besten Schuss abgab, verblieben ihm am Schluss noch vier Punkte Vorsprung auf den zweitplatzierten Remo Schmied, SG Illhart. Auf Rang drei positionierte sich Albert Koller, SG Tobel.

Wängi und Diessenhofen dominieren bei den Pistolenschützen
Infolge etlicher Abwesenheiten konnten bei den Pistolenschützen nicht alle Startplätze gefüllt werden. Auf die Distanz 25m standen eine Schützin und sieben Schützen an der Ladebank. Vier aus Diessenhofen, drei aus Wängi und einer aus Sirnach. Alle Augen richteten sich auf Sandra Stark, PS Wängi, Mitglied des Nationalkaders. Sandra liess sich durch nichts aus der Ruhe bringen und verteidigte ihren ersten Qualifikationsrang bis zum letzten Schuss. Auf Rang zwei platzierte sich der sehr stark schiessende Markus Windler, PS Diessenhofen, gefolgt vom Vereinskameraden der Meisterschützin 2018, Armin Hug.

Auf die Distanz 50m waren nur fünf Plätze belegt. Markus Berner, PS Amriswil, der erstplatzierte der Qualifikation konnte seinen Platz nicht verteidigen und das Resultat des Superfinals vom vergangenen Samstag nicht wiederholen. Er musste sich von Arthur Lienhard, PS Diessenhofen, welcher vom letzten Qualifikationsplatz gestartet den Titel Meisterschütze erkämpfte, geschlagen geben. Der bis zur Ausmarchung der Podestplätze in Führung liegende Tobias Josef, SG Wängi schoss sich mit einer 47 im dritten Finalschuss selbst aus dem Rennen um den Titel des Meisterschützen. Er belegt den dritten Schlussrang.

Das Sturmgewehr 90
Zum ständigen Thema, Schützinnen und Schützen mit dem Sturmgewehr hätten keine Chance folgende Tatsachen:
Rino Bilger, SG Fischingen, qualifizierte sich mit dem Sturmgewehr auf dem zweiten Qualifikatonsplatz, nur einen Punkt hinter dem Qualifikationssieger Remo Schmied, SG Illhart. Auf Rang 6 mit nur fünf Punkten hinter dem Qualifikationssieger liegt Albert Koller, SG Tobel, welcher in der Finalrangliste auf Platz 3 liegt.


Hier die: > Resultate vom TG Meisterschütz Final 2018

Peter K. Rüegg, TKSV

Abt. Kommunikation



300m Nachwuchs, v.l.: Eugster Cheyenne, Bosshard Luca und Studer Nadja


 


 

300m Kategorie A, v.l.: Brühlmann Stefan, Götsch Benny und Hollenstein Daniel


 


 

300m Kategorie D, v.l.: Schmied Remo, Hut Stefan und Koller Albert




 



Pistole 25m, v.l.: Windler Markus, Stark Sandra und Hug Armin



 



Pistole 50m, v.l.: Berner Markus, Lienhard Arthur und Josef Tobias


 




Alle Kategoriensieger, v.l.: Hut Stefan, Kat. D; Lienhard Arthur, P50; Stark Sandra, P25; Bosshard Luca, Nachwuchs und Götsch Benny, Kat. A


 

Die Schützen suchten den Meister
(Schiessen/Rup) 2008 haben Markus Berner und Roland Rau den Wettkampf "Thurgauer Meisterschütz" ins Leben gerufen. Um diesen Titel erreichen zu können, müssen im Verlauf der Saison diverse Wettkämpfe absolviert werden. Ende der Saison treten die acht besten Schützinnen und Schützen zur Ausmarchung des Titels zum Final an.

Nachdem die ersten zehn Jahre vorbei sind, wurden im Schollenholz in Frauenfeld anlässlich des hochstehenden Superfinals die Besten der Besten der vergangenen Dekade erkoren. Bei der Betrachtung der Liste der Startberechtigten konnte man sich ausmalen, wer der "Primus interpares" werden könnte. Bei den Gewehrschützen im Feld A mit den Sportgewehren war ganz klar Daniel Hollenstein, SG Bettwiesen, gesetzt. Am Thurgauer Kantonalschützenfest stand er im Wettkampf "Nachdoppel" auf dem ersten Rang und gewann ein Standardgewehr. Feld D hatte einen Kronfavoriten. Marco Meier, SG Lustdorf, war 2015 und 2016 der Meisterschütze und am TKSF 2018 Schützenkönig im Feld D. Im LZ-Cup stand er dreimal auf dem Podest. Und so kam es auch. Mit einem Vorsprung von 29 Punkten setzte sich im Feld D Marco Meier und im Feld A mit 23 Punkten mehr als sein Verfolger Daniel Hollenstein an die Spitze der Rangliste.

Nicht ganz so klar war es bei den Pistolenschützen auf 50 m. Es standen in den zehn Jahren zehn Namen auf dem Wanderpreis. Von daher also kein Favorit. Auch an den Wettkämpfen im laufenden Jahr tat sich kein Schütze besonders hervor. So war das Rennen völlig offen. Urs Frei konnte sein persönliches Ziel, nicht als erster auszuscheiden, nicht erreichen. Trotz hervorragender 91 Punkte in der Vorrunde musste er im Finaldurchgang nach dem vierten Schuss von der Ladebank zurücktreten. Bis zum Schluss spannend blieb es zwischen Daniel Schnyder, SV Kreuzlingen, und Daniel Kopp, Pistolenclub Sirnach. Erst mit dem letzten Schuss entschied Daniel Schnyder den Wettkampf für sich.

Mit der Pistole auf 25 m war der Meisterschütze in den ersten 10 Jahren ziemlich Rhein-lastig. Frank Muggli (drei Mal) und Stephan Frei (vier Mal), beide Pistolenschützen Diessenhofen, waren die Dominatoren. Beim genaueren Betrachten der Resultate der laufenden Saison sprang aber der Name Markus Berner, Pistolensektion Amriswil, ins Auge. Zweiter Rang am Thurgauer Kantonalschützenfest 2018 und Schützenkönig auf 50 m am Oberaargauer Landesteilschiessen waren ein Hinweis auf seine aufsteigende Kurve. Während sich Markus Berner von Anbeginn weg absetzte, tauschten Stephan Frei und Frank Muggli im Verlauf des Wettkampfes den Rang. Am Schluss stand Markus Berner mit einem Vorsprung von 16 Punkten zuoberst auf dem Treppchen, gefolgt von Stephan Frei und mit einem weiteren Rückstand von acht Punkten Frank Muggli auf dem Podest.

 

Roland Rau bedankt sich bei den Spendern der fünf Wanderpreise:

Gewehr Kategorie A, Hanspeter Ambühl
Gewehr Kategorie D, Roland Rau
Gewehr U20, Hubert Müller
Pistole 25 m, Dölf Josef
Pistole 50 m, André Hofer

Diese Wanderpreise werden an der DV des TKSV 2019 an folgende Gewinner abgegeben:

Gewehr Kategorie A: Alex Eberli, SG Fischingen, 3 Finalsiegereinträge
Gewehr Kategorie D: Marco Meier, SG Lustdorf, 2 Finalsiegereinträge
Pistole 50 m: Daniel Schnyder, SV Kreuzlingen, 1 Finalsiegereintrag und Sieger Superfinal
Pistole 25 m: Stephan Frei, PS Diessenhofen, 4 Finalsiegereinträge
Gewehr U21: Da die meisten U21 Finalsieger bereits in der Elite mitschiessen, wird der Wanderpreis dieser Kategorie mit der Gewinnerliste ins Archiv des TKSV gegeben.

Die Gewinner erhalten eine spezielle Einladung.

Abschliessend bedanken sich Roland Rau und Jakob Windler bei allen Schützen, welche sich während der zehn Jahre am Meisterschütz beteiligt und am heutigen Samstag den Superfinal als hochstehenden Final bestritten haben.

 

Hier die: > Resultate vom TG Meisterschütz Super-Final 2018

Peter K. Rüegg, TKSV

Abt. Kommunikation



Kategorie A, v.l.: Beat Ellenberger, Daniel Hollenstein und Stefan Brühlmann


 


 

Kategorie D, v.l.: Andreas Dietrich, Marco Meier und Marc Bilger


 


 

Pistole 25m, v.l.: Stephan Frei, Markus Berner und Frank Muggli




 



Pistole 50m, v.l.: Daniel Kopp und Daniel Schnyder



 



Alle Kategoriensieger, v.l.: Daniel Schnyder, P50; Markus Berner, P25; Daniel Hollenstein, Kat. A und Marco Meier, Kat. D



 

Rutishauser-Wein für die Thurgauer Schützen
Der Thurgauer Kantonalschützenverband darf auf die Unterstützung der Rutishauser Weinkellerei AG in Scherzingen zählen. Seit vielen Jahren besteht bereits eine tolle Partnerschaft. Rutishauser Weinkellerei AG tritt als Sponsor des Eidgenössischen Feldschiessens auf. Auch anlässlich des Thurgauer Kantonalschützenfestes im Juni / Juli 2018 war die Rutishauser Weinkellerei AG Partner.

Der kantonale Feldchef, Hanspeter Bamert, lud zur Weinabholung ein. Jeweils nach dem Feldschiessen darf der kantonale Feldchef Vertreter des Thurgauer Kantonalschützenverbandes sowie Delegierte der Unterverbände zur Weinabholung bei Rutishauser Weinkellerei AG in Scherzingen einladen. Die Rutishauser Weinkellerei AG belohnt den Einsatz der Thurgauer Vereine am Eidgenössischen Feldschiessen. Wer eine Mehrbeteiligung zu den Vorjahren aufweist, wird mit einem oder allenfalls sogar mehreren Karton Wein belohnt. Die Verantwortlichen der Unterverbände können an ihre Vereine im 2018 58 Kartons à 6 Flaschen Winzergold, Jahrgang 2015, abgeben.

Ebenfalls mit dem Kranzabzeichen ausgezeichnet werden konnte Frau Nationalrätin Verena Herzog. Als Parlamentarierin nahm sie am traditionellen, vom Thurgauer Kantonalschützenverband (TKSV) organisierten Rundgang teil. An diesem Anlass trifft sich die Prominenz aus Politik und Armee. Verena Herzog konnte mit der olympischen Devise «Mitmachen kommt vor dem Rang», motiviert werden, am Pistolenfeldschiessen teilzunehmen. Auch wenn sie sich vor dem Einsatz auf der Bank sitzend noch fragte, auf was sie sich da wohl eingelassen hatte, hielt sie doch vorher noch nie eine Pistole in der Hand, absolvierte sie bravourös das 18-schüssige Programm. Zum Schluss wurde sie vom Präsidenten des TKSV, Werner Künzler, für den Mut und die Unerschrockenheit mit dem goldenen Spezialkranz ausgezeichnet. Werner Künzler wies auf die Bedeutung dieses Kranzes hin, welcher im Kanton Thurgau erstmals verliehen wurde.

Rutishauser-Geschäftsführer Martin Wiederkehr begrüsste die Delegation und lud zur Degustation der heimischen Weine. Der gelernte Oenologe gab einen spannenden und sehr informativen Einblick in den Weinbau und die Tätigkeiten der Rutishauser Weinkellerei AG. Die Thurgauer Schützen schätzen das grosszügige Engagement der Rutishauser Weinkellerei AG mit Martin Wiederkehr an der Spitze sehr.

Daten zum:  > FS 300m Wein Wettbewerb
Daten zum:  > FS 2550m Wein Wettbewerb


Bilder und Text:

Sonja Felix



Verbandsvertreter eingerahmt von Hanspeter Bamert, kantonaler Feldchef Schützenverband, (links) und Martin Wiederkehr, Geschäftsführer Rutishauser Weinkellerei AG (rechts).
 


 


 

Martin Wiederkehr, Geschäftsführer Rutishauser Weinkellerei AG







 



 


Eidgenössisches Feldschiessen 2018
(Schiessen/Rup) Schnelles Eindunkeln und Starkregen am Freitag und Kaiserwetter am Samstag und Sonntag verhinderten Maximum-, nicht aber Spitzenresultate. Bei den Gewehrschützen führen mit 71 Punkten, nur ein Punkt unter dem Maximum, Werner Stutz, SV Wigoltingen, Daniel Hollenstein, SG Bettwiesen, Remo Schmied, SG Illhart, und Diego Beck, FSV Hohentannen-Heldswil, die Rangliste an. Bei den Pistolenschützen stehen auf Rang eins und zwei, mit nur zwei Punkten Verlust, das Maximum beträgt 180 Punkte, Daniel Krähenmann, SV Kantonspolizei Pistolen, und Daniel Schnyder, SV Kreuzlingen.

Der Name des 71er Schützen Beck, Hohentannen-Heldswil, steht insgesamt fünf Mal in der Rangliste. Angeführt von Beck Diego (71), Beck Walter (68), Beck Urs (66), Beck Peter (66) und Beck Vanessa (65). Mit diesen Resultaten konnten alle Familienmitglieder mit dem Kranzabzeichen ausgezeichnet werden. Der Name Schmied, SG Illhart, ebenfalls angeführt von einem Schützen mit 71 Punkten, nämlich Remo Schmied, gefolgt von seinem Vater, Heinz Schmied (70), seinem Bruder Roger (67) und seiner Mutter Silvia (55) findet sich viermal in der Rangliste. Auch in dieser Familie konnten sich alle das Kranzabzeichen anstecken lassen.

Ebenfalls mit dem Kranzabzeichen ausgezeichnet werden konnte Frau Nationalrätin Verena Herzog. Als Parlamentarierin nahm sie am traditionellen, vom Thurgauer Kantonalschützenverband (TKSV) organisierten Rundgang teil. An diesem Anlass trifft sich die Prominenz aus Politik und Armee. Verena Herzog konnte mit der olympischen Devise «Mitmachen kommt vor dem Rang», motiviert werden, am Pistolenfeldschiessen teilzunehmen. Auch wenn sie sich vor dem Einsatz auf der Bank sitzend noch fragte, auf was sie sich da wohl eingelassen hatte, hielt sie doch vorher noch nie eine Pistole in der Hand, absolvierte sie bravourös das 18-schüssige Programm. Zum Schluss wurde sie vom Präsidenten des TKSV, Werner Künzler, für den Mut und die Unerschrockenheit mit dem goldenen Spezialkranz ausgezeichnet. Werner Künzler wies auf die Bedeutung dieses Kranzes hin, welcher im Kanton Thurgau erstmals verliehen wurde.

Bedauerlicherweise müssen auch im Thurgau rückläufige Zahlen vermeldet werden. Bei den Gewehrschützen absolvierten 4'064 Schützinnen und Schützen das Programm. Dies bedeutet gegenüber 2017 einen Rückgang um 560 Schützinnen und Schützen. Im Verhältnis nicht so stark ist der Rückgang bei den Pistolenschützen. Gegenüber 1'202 Schützinnen und Schützen im Jahr 2017 folgten dieses Jahr 1'125 Schützinnen und Schützen dem Aufruf zur Teilnahme am grössten Schützenfest der Welt, was einen Rückgang von 77 Teilnehmern entspricht.

Freude bereitet dem TKSV dagegen der Nachwuchs. Insgesamt 595 Schützinnen und Schützen U21, 520 mit dem Gewehr, 75 mit der Pistole, absolvierten das anspruchsvolle Programm. An seinem 14. Geburtstag stand Shay Koller, eigentlich ein Nachwuchsschütze Gewehr bei der SG Altnau, in der zweitletzten Ablösung in Kreuzlingen in der Feuerlinie. Auch er hielt an diesem Feldschiessen zum ersten Mal eine Pistole in Händen. Mit allen 18 Schüssen auf der Scheibe erzielte er mit 149 Punkten ein hervorragendes Resultat, welches, wie auch sein Gewehrresultat von 52 Punkten, mit der Anerkennungskarte ausgezeichnet werden konnte.

Aber auch die Frauenpower hilft. 322 Schützinnen haben mit dem Gewehr, 105 mit der Pistole teilgenommen.

Würden alle Schiessplätze für diesen geselligen Anlass Werbung machen, wie es die Feldschützengesellschaft Zihlschlacht machte, würde mutmasslich die Eine oder der Andere feststellen, dass Schiessen nicht nur Lärm, sondern auch ein Kulturgut ist, welches es zu bewahren gilt.

Alle Resultate hier:  > Feldschiessenresultate 

Peter K. Rüegg

TKSV Abt. Kommunikation



Das Nachwuchstalent der SG Altnau: Shay Koller


 


 

Frau Nationalrätin Verena Herzog mit der Spezialkranzauszeichnung


 


 

TKSV Ehrenpräsident Dr. vet. Adolf Josef beim Feldschiessen in Zihlschlacht






 



 


In der Schiessanlage Schollenholz wurden die Kantonsmeister auf 25/50m Pistole und 300m Gewehr erkoren.
(Schiessen/Rup) Bei viel Sonne und dadurch sowohl bezüglich Sicht wie auch Temperatur schwierigen Bedingungen schossen in Frauenfeld die qualifizierten Vereine um Punkte und Titel. Es galt den Kantonalmeister in den Kategorien Pistole 25/50m und Gewehr 300m zu erküren.

Infolge des erweiterten neuen Feld E ergab sich bei den Gewehrschützen eine erhebliche Ausdehnung der Schiesszeiten. Der erste Schuss fiel um 7.00 Uhr, der letzte um 18.30 Uhr. Die Verantwortlichen des TKSV arbeiten bereits an Verbesserungen für das Jahr 2019.

Dass sie ihren Nachwuchs nicht nur im Schiessstand fördern, sondern auch bei unvorhergesehenen Ereignissen beste Unterstützung bieten, haben die Schützen der SG Mauren-Berg an diesem Anlass bewiesen. Mit dem Resultat aus den zwei Vorrunden verpasste die mit fünf Nachwuchsschützinnen und Nachwuchsschützen besetzte Gruppe Mauren-Berg SG 5 auf Rang 40 liegend die Qualifikation für die Teilnahme am Kantonalfinal. Infolge des Rückzugs dreier qualifizierter Gruppen erhielten diese jungen Schützinnen und Schützen in letzter Minute die Berechtigung zur Finalteilnahme. Da die Verantwortlichen nicht beachteten, dass diese Gruppe nicht einfach den letzten Rang der berechtigten Gruppen, sondern den Rang 17 der abgemeldeten Gruppe übernommen hatte und somit am Final in der ersten Runde schiessen musste, war bei Schiessbeginn lediglich eine Schützin anwesend. Dank der Unterstützung der bereits anwesenden erfahrenen Vereinskolleginnen und Kollegen konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer noch rechtzeitig abgeholt und nach Frauenfeld gefahren werden. Um 11.33 Uhr begann der zweite Schütze sein Programm. Bis zum Ende der Schiesszeit verblieben für die vier Schützinnen und Schützen also gerade noch 32 Minuten. Die jungen Schützinnen und Schützen liessen sich nicht aus der Ruhe bringen und erreichten mit 651 Punkten in der ersten Runde ein hochstehendes Gruppenresultat. Mit dem Zweitrundenresultat von 644 Punkten und dem Total von 1295 Punkten qualifizierte sich die Gruppe Mauren-Berg SG 5 noch vor der Gruppe Mauren-Berg 2, welche nach den Vorrunden noch auf Rang 30 lag, auf Rang 19 und somit für die Teilnahme an den Schweizerischen Hauptrunden der Gruppenmeisterschaft Gewehr 300m.

Im Feld A, in welchem die Sportgewehre angesiedelt sind, hatten sich 24 Gruppen für die Finalteilnahme qualifiziert. An der Spitze der Rangliste steht, wie gewohnt, Bettwiesen 1 mit 1910 Punkten, gefolgt von Arbon-Roggwil 1 (1897) und Altnau 1 (1893).

Im Feld D schiessen die Athleten hauptsächlich mit dem modifizierten Sturmgewehr 57/03, allenfalls ergänzt mit allen anderen Ordonnanzgewehren. Von den 35 Finalteilnehmern hat Raperswilen 1 mit 1377 Punkten vor Zihlschlacht 1 (1357) und Illhart 1 (1356) den Sprung aufs Podest geschafft.

Im auf 37 Finalteilnehmer vergrösserten Feld E mit dem Sturmgewehr 90, dem Sturmgewehr 57 original und dem Karabiner resp. dem Langgewehr sicherte sich, wie im Feld A, Bettwiesen 1 mit 1343 Punkten Rang 1 vor Mauren-Berg 1 (1335 Punkte) und Kreuzlingen 1 (1327).

Bei den Pistolenschützen wurde der Kantonsmeister 50m aus den acht teilnehmenden Gruppen erkoren. Rang 1 belegen die Pistolenschützen der SG Weinfelden mit 743 Punkten gefolgt von den Pistolenschützen der KAPO Thurgau mit 724 Punkten und SSG Frauenfeld Stadt 1 mit 711 Punkten.

Auf 25m musste sich eine Gruppe am Finaltag infolge Unpässlichkeit abmelden. Der Kantonsmeister 25m wurde deshalb aus den fünf teilnehmenden Gruppen erkoren. Auf diese Distanz hatten die Schützinnen und Schützen SSG Frauenfeld Stadt 1 mit 1096 Punkten die Konkurrenz im Griff. Rang 2 belegten die Pistolenschützen der SG Weinfelden, 1086 Punkte, gefolgt von den Schützen aus Amriswil mit 1036 Punkten.

Alle Resultate hier:  > Gewehr   /   > Pistole

Peter K. Rüegg

TKSV Abt. Kommunikation



Podestplätze G300m Feld A Sportgewehre

vlnr:

Arbon-Roggwil 1: Stephanie Müller-Zwahlen, Christian Grob, Corinne Brühlmann, Edda Ceriani und Stefan Brühlmann
Bettwiesen 1: Köbi Langenegger, Oskar Brunschwiler, Beat Ellenberger, Brunschwiler Hugo und Daniel Hollenstein
Altnau 1: Josef Stachel, Christian Marolf, Sandra Marolf, Ruedi Indergand und Werner Niederhauser

 




Podestplätze G300m Feld D Sturmgewehr 57/03

vlnr:

Zihlschlacht: Otto Ziegler Bruno Blindenbacher, Franziska Schläpfer und Werner Schläpfer. Es fehlt Cornel Gähwiler
Raperswilen: Vorne Erwin Buchenhorner und Willi Hartmann, Oben Roger Scheuber und Dominik Stäheli. Es fehlt Kurt Gremlich
Illhart: Roger Schmied, Remo Schmied, Urs Anderes, Adrian Ehrensberger und Stefan Schnell

 




Podestplätze G300m Feld E Sturmgewehr 90 etc.

vlnr:

Mauren-Berg: Michael Heierli, Robert Schneider, Andrea Feuz, Martina Heierli und Sarina Hitz
Bettwiesen: Roland Zahner, Sandra Granwehr, Fritz Siegenthaler, Daniela Mancarella und Liz Hollenstein
Kreuzlingen: Markus Brandes und Ernst Brunner stellvertretend für die Kollegen aus der 1. Mannschaft bestehend aus
Setrak Hemengül, Eugen Gremli, Lorenz Cavegn, Peter Kernen und Erwin Imhof





Die erstrangierten Schützinnen und Schützen von Bettwiesen Feld E: Frauenpower!

Roland Zahner, Sandra Granwehr, Liz Hollenstein, Daniela Mancarella und Fritz Siegenthaler





Das TEAM aus Mauren-Berg





Die erstrangierten Pistole 50m

vlnr:

KAPO TG: Marcel Rupper, Hugo Strupler, Rolf Bosshard und Daniel Krähenmann
Weinfelden 1: Oliver Gerber, Heidi Diethelm, Graziosa Alge und Dylan Diethelm
Frauenfeld 1: Michael Nyffeler, Saskia Eileen Schober, Mathias Casty und Patricia Facchin





Die erstrangierten Pistole 25m

vlrn:

Weinfelden 1: Dylan Diethelm, Heidi Diethelm, Graziosa Alge und Oliver Gerber
Frauenfeld 1: Michael Nyffeler, Parricia Facchin, Mathias Casty und Saskia Eileen Schoober
Amriswil 1: Markus Berner, Hanspeter Bössow, Ralf Lehmann und Daniel Zwicker





Die Liveübertragung auf die Anzeigetafel im Festzelt



 


Thema Sicherheit: So nicht!

Nicht erst seit der geplanten Verschärfung des Waffenrechts stehen wir Schützen unter strenger Beobachtung der Bevölkerung. Seit Langem versuchen wir, die Faszination unseres Sports den Menschen nahe zu bringen und zu zeigen, dass wir verantwortungsvoll mit unseren Sportgeräten umgehen.

Umso mehr Unverständnis hat darum folgende, auf unserem Kantonsgebiet fotografisch festgehaltene Situation ausgelöst: ein Schütze lässt auf einem öffentlich zugänglichen Parkplatz in einem Auto auf dem Rücksitz, offen einsehbar, über Nacht vier Stgw90 liegen.


Vier Stgw90 unbeaufsichtigt und offen sichtbar im Auto: schlicht Verantwortungslos!


Dass die Gewehre am anderen Morgen noch da waren, darf wohl als reines Glück bezeichnet werden.
Dafür war ein aufmerksamer Fotograf da, sowie ein Polizist, welcher prompt eine Verzeigung vornahm.

Ganz besonders stossend ist die Tatsache, dass es sich bei der betroffenen Person um einen Vereinspräsidenten und Jungschützenleiter handelt. Die beiden Ämter beinhalten eine besondere Vorbildfunktion respektive Verantwortung. Wenn nicht einmal die grundlegendsten Sicherheitsvorkehrungen eingehalten werden, wie will dieser Jungschützenleiter Vorbild für unseren Nachwuchs sein?


Peter K. Rüegg
TKSV Abt. Kommunikation