Ohne Probeschüsse und auf Kommando schiessen und dabei das Maximum erzielen ist etwas, worüber Jahre später noch diskutiert wird und jeder Schütze, der dies einmal erreicht hat, sein Leben lang mächtig stolz ist.

So auch Erwin Hilber vom SV Kreuzlingen, welcher mit der Pistole am Vorschiessen im «Fohrenhölzli» in Kreuzlingen als erster Thurgauer das Maximum (180 Punkte) erzielte. Insgesamt schoss er schon vier Mal das Maximum, zwei Mal im «Feldschlössli-Stich» und zwei Mal am Feldschiessen selber. Erstmals gelang es ihm dieses Jahr, im «Feldschlössli-Stich» und beim Feldschiessen das Maximum von 180 Punkten zu schiessen.

 

Ebenfalls erstmals gelang das Kunststück, das Maximum zu erzielen, nur rund eine Stunde später auf dem Schiessplatz Weinfelden, dem Gewehrschützen Hans Widmer. Der in Tägerwilen wohnhafte Widmer, aber Mitglied der SG Bürglen, war ausser sich vor Glück und konnte seine Emotionen nicht verbergen. «Der Stand Weinfelden liegt mir, meinte er überglücklich. Bereits vor zwei Jahren erzielte ich hier 70 Punkte.»