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ESF der Jugend 2019

Der Thurgauer Feldchef, Erwin Greminger, darf sich rühmen, schon lange nicht mehr so viel Prominenz beim FS-Rundgang dabei gehabt zu haben. Nebst vielen anderen Persönlichkeiten und Sponsoren nahmen der höchste Thurgauer, der Karabinerschütze Willy Nägeli, Nationalrätin Edith Graf-Litscher, Militärdirektor Claudius Graf-Schelling, Ständerat Philipp Stähelin, Regierungsrat Jakob Stark, der Kommandant der Panzerbrigade 11 Hanspeter Kellerhans sowie der eidg. Schiessoffizier des Kreises 18, Walter Hubatka, teil. Was den Feldchef natürlich besonders freute war, dass die Gäste nicht nur zum Kaffee trinken und zur Besichtigung des Schiessbetriebes gekommen waren, sondern aktiv am Feldschiessen teilnahmen. Und dies teilweise mit der Pistole und dem Gewehr. Sichtlich erleichtert zeigte sich Greminger nach dem Abrechnen in Sulgen, als er eine Mehrbeteiligung ausweisen konnte. Bereits hatte er auch ausgerechnet, dass die Weinkellerei Rutishauser - eine der Feldschiessen-Sponsoren - 714 Flaschen Wein an diejenigen Sektionen verteilen muss, welche eine Mehrbeteiligung erzielt haben.


Schiessen ist nicht ballern

Dass Schiessen bei den Schützen nichts mit herumballern zu tun hat, sondern ein anspruchsvoller Sport ist, musste auch die SP-Nationalrätin Edith Graf-Litscher erfahren, welche erstmals ein Stgw 90 in den Händen hatte und mit guter Betreuung das Feldschiessen absolvierte.

Dass da so viele Faktoren zusammenspielen müssen um ein gutes Resultat zu schiessen und für den Schützen nur sein Gewehr und die Scheibe, auf der er versucht so viele (beim Feldschiessen 4er) wie möglich zu erzielen, war für sie bis zum Feldschiessen 2007 nicht bekannt. Um eine wichtige Erfahrung reicher ist sie wohl nach Hause zurückgekehrt.

Mit 95 Jahren den Kranz geschossen

Tolles zusammentreffen Dass er 95 Jahre alt werden musste bis ihm ein Grossratspräsident den Kranz ansteckte, das hätte sich Paul Nufer (Weinfelden) wohl nicht träumen lassen. Just als der Tross des Feldschiessenrundganges auf dem Schiessplatz Bürglen eintraf, absolvierte der 95-jährige Pistolenschütze das Feldschiessen auf 50 m. Obwohl er vier Punkte über das Kranzresultat heraus erzielte war er nicht zufrieden.

Als ihm dann noch Grossratspräsident Willy Nägeli gratulierte fragte Nufer: "Wär sind Sie dänn?" Darauf Nägeli "Ich bi de Willy, im Schüss-Stand isch me mit allne per du, und ich gratuliere dir ganz herzlich zu dim Resultat." Sicher hat Nufer später auch noch erfahren, wer der Willy war, der ihm den Kranz ansteckte.


Zwei Maximumresultate

Kurz nach 10 Uhr am Samstag, kam vom Verantwortlichen des Schiessplatzes Oberneunforn ein Telefon, dass mit dem 62-jährigen Walter Akeret (Nussbaumen) ein Schütze das Maximum erzielt habe. Akeret ist kein unbekannter Schütze, hat er doch am Eidg. Schützenfest 2005 in Frauenfeld das Eröffnungsschiessen gewonnen. Wie Akeret beim Fototermin berichtete, hat er auch im Feldschlösschenstich das 72 Punkte erzielt.

Auf dem Schiessplatz Bärenmoos (Neuwilen) war es gegen Abend dann noch Stefan Soller vom SV Kreuzlingen, welcher ebenfalls 72 Punkte erzielte. Mit 44 Jahren ist er wohl um einige Jahre jünger als Akeret, doch auch für ihn war es das erste Mal, dass er das Maximum erzielte.